Die Prignitz und offene Ateliers in Brandenburg

Offene Ateliers in Brandenburg

Offene Ateliers sind seit vielen Jahren in Brandenburg eine jährlich wiederkehrende Attraktion, um Kunst und Künstler aus Brandenburg kennenzulernen. Die offenen Ateliers bieten eine gute Möglichkeit Künstler und Kunsthandwerker bei Ihrer Arbeit zu sehen und mit ihnen über ihre Kunst zu sprechen. In den Werkstätten und Ateliers wird Kunst lebendig und die Möglichkeit an den Tagen der offenen Ateliers auch mit den regional ansässigen Künstlern und Kunstschaffenden ins Gespräch zu kommen erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Für Berliner und Brandenburger, aber auch für Touristen und Besucher aus den umliegenden Bundesländern haben sich die offenen Ateliers im Mai eines jeden Jahres zu einem einzigartigen Erlebnis in Brandenburg entwickelt, dass sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Gestaltete Kunst und praktisches Kunsthandwerk, die Künstler und Kunsthandwerker „zum anfassen“ sind einmal im Jahr ganz für interessierte Besucher da. Im Jahr 2017 beteiligten sich bereits 750 Künstler und Künstlerinnen in 550 Ateliers und Werkstätten. Die Tage des „Offenen Ateliers“ in Brandenburg haben sich, seit die Künstler und Kunstschaffenden im Jahr 1998 erstmalig ihre Ateliers und Werkstätten öffneten, besonders in der Prignitz zu einer schönenTradition und Attracktion entwickelt.

Offene Ateliers Prignitz

Im Norden Brandenburgs, genau in der Mitte zwischen Berlin und Hamburg liegt der schöne Landkreis Prignitz. Die sprichwörtliche Schönheit und Idylle rund um die Städte Perleberg, Pritzwalk und Wittstock Dosse ist hervorragend über die A24 zu erreichen und bietet vielen zeitgenössischen Künstlern in Deutschland eine inspirierende Heimat. So sind in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten viele Künstler und Kunsthandwerker in die Prignitz eingewandert und haben Ihre Ateliers und Werkstätten eingerichtet. Einmal jährlich laden die Kunstschaffenden zum Tag der „Offenen Ateliers“ im Rahmen einer landesweiten Initiative des Landes Brandenburg in ihre Ateliers und Werkstätten ein die teilnehmende Künstler gern pflegen und jedes Jahr erneuern. Kunst und Kultur sind bedeutende Schwerpunkte in der ansonsten forstwirtschaftlich und landwirtschaftlich geprägten Region Prignitz. Die Angebote sind vielfältig. Es besteht die Möglichkeit die Werkstätten zu besichtigen. Oft werden workshops zum mitmachen angeboten. Die Künstler und Künstlerinnen laden auch gern zum Austausch über Kunst und Kultur ein.

Die Ateliers und Werkstätten und ihre Angebote

Die Besucher können Einblicke in das künstlerische Gestalten erhalten und den direkten Kontakt mit den Künstlern zu erfahren ist jedes Jahr wieder ein besonders schöner Grund, die Prignitz mit ihren historischen Städten zu erkunden und mit den freundlichen Menschen der Region in Kontakt zu kommen. Kaffee und Kuchen gehören genauso dazu, wie die Gelegenheit zu nutzen selbst künstlerisch tätig zu werden, da viele Künstler gern kleine workshops ausrichten oder sich einfach inspirieren zu lassen, entweder von der Prignitz oder auch gern von der Kunst. Auch das Eine oder Andere Original gibt es im Atelier oder der Werkstatt direkt beim Kunstschaffenden oder Künstler zu erwerben. Nebst seltenen Einblicken in Schaffensprozesse in den Ateliers der KünstlerInnen werden intime Blicke in Skizzenbücher und Entstehungsprozesse möglich gemacht. Ob chaotisches Atelier oder organisiert aufgeräumter Arbeitsplatz,  klischiertes „Künstlerhaus“ oder spannende Räume hinter tristen Fasaden? Der Besucher kann es an diesem Tag herausfinden und wird ganz sicher so einige Eindrücke mit nach Hause nehmen können die er ansonsten nicht alle Tage in der Prignitz geboten bekommt.

Am Tag der offenen Ateliers öffnen  also nicht nur die Künstler und Kunstschaffenden der Prignitz die Türen ihrer Ateliers, sondern auch ein Stückweit die Fenster nach innen. Der Einblick in den Schaffensprozess eines Jeden Kreativ Schaffenden ist oft etwas Besonderes und birgt eine gewisse Hemmschwelle sowie für Künstler als auch für Besucher. Ein Tag wie dieser soll Anlass sein in der Prignitz herumzuspazieren, ein bischen wie ein neugieriges Kind, fragen zu stellen, nachzuhacken und vielleicht am Ende eines Besuches zu verstehen. Oder zumindest eine vage Ahnung zu haben.