Künstlerin Katja Martin Skulpturen und Videos

Die Künstlerin Katja Martin – Objektkunst und Fotografie

Die 1969 in Dresden geborene Katja Martin studierte zunächst von 90 – 94 an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein in Halle im Bereich Plastik. Im Anschluss fand der Hochschulwechsel in die Kunsthochschule Berlin-Weißensee statt, das Studium wurde 97 mit dem Diplom Freie Kunst / Bildhauerei beendet.

Seit dieser Zeit gilt das künstlerische Interesse Katja Martins der Objektkunst, der Video- und Fotobearbeitung, auch in Bezug auf Installationen im Außenraum. Nach der Wiedervereinigung hatten sich vielerorts industrielle Freiräume ergeben, die zum spannenden Experimentierfeld wurden.

Katja Martin Installation Brandenburg Potsdam Waschhaus
Außenrauminstallation Treibhaus, Waschhaus Potsdam, 99

 

Objektkunst Installation Katja Martin Schloss Grube
Begegnung Innenrauminstallation Barockschloss Grube, 02

Kunst von Katja Martin ab 2000 als Objektkunst

2001 entstand die Gruppe der Nutzverweigerer, Collagen aus Holz. Hier wurden erstmals konkrete Objekte und Skulpturen von Holzspießen in unterschiedlicher Gestalt und Formierung durchdrungen. Es entstanden Zusammensetzungen aus historischen Möbeln und deren systematischer Ergänzung. Ihre ursprünglichen Eigenschaften und ihr Gebrauch wurden aufgehoben, neue Objekte, jenseits der Nutzbarkeit entstanden.

Nutzverweigerer Objektkunst von Katja Martin Landkreis Prignitz Brandenburg
Nutzverweigerer Holzcollage, 01

 

 

Neben der Umsetzung der eigenen künstlerischen Ideen interessieren Katja Martin die zunehmend die gesellschaftlich-kulturellen Veränderungen des ländlichen Raumes. Selbst seit 93 auf dem Land lebend, bezieht sie ihre Arbeit auch als künstlerischen Dialog auf Orte, Menschen und ihre Lebensräume.

Kunst Tauschaktion von 2011 - 2015 in Brandenburg Landkreis Prignitz Wolfshagen
UMWANDLUNGSBÜRO -saisonale performative Kunstaktion

künstlerische Performance in der Prignitz in Wolfshagen

 

2011- 15 Mühle Wolfshagen, (vom ungeliebten Möbel zum Kunstobjekt tauschen Sie Ihr altes Möbel gegen ein individuelles Kultobjekt)

Ein zunehmendes gestalterisches Interesse gilt der Material-Collage oder Assemblage. Diese Arbeiten sind hauptsächlich für den Innenraum konzipiert oder beziehen sich installativ auf konkrete Räume.

Sie sammelt, verändert, spielt mit den Medien. Die sinnlichen Materialien des Alltags mit ihren gelebten Stofflichkeiten und Farben üben großen Reiz aus. Ein weiteres Interesse gilt der Irritation, die aus der neuen Zusammensetzung entsteht, die Darstellungen eröffnen den Denkraum der Infragestellung und Neuordnung.

Katja Martin Objektkunst und Skulpturen in Brandenburg
Angebote der Künstlerin Katja Martin im Umwandlungsbüro in Wolfshagen Prignitz in Brandenburg

 

1994 fand die Übersiedlung in die Prignitz, gemeinsam mit Jost Löber, statt. 05/06 gründete die Künstlerkooperative Martin / Löber das atelier im grünen für das öffentliche Angebot von Kursen und Workshops.

offene Ateliers Brandenburg Prignitz Katja Martin in Horst
Das Atelier der Künstlerin Katja Martin in Brandenburg.

Außer zu künstlerisch plastischen Techniken bietet Katja Martin auch Kurse zum Thema Collage an, entwickelt Kunstkonzeptionen für Auftraggeber und führt Projekte durch.

Homepage der Künstlerin in Brandenburg

Das Kursangebot der Künstlerkooperative findet man unter www.atelier-im-gruenen.de

Das Atelier der Künstlerin Katja Martin ist zu den offenen Ateliers Brandenburg 2018 im Landkreis Prignitz geöffnet. Die Ortschaft Horst ist Heimat der Kunstschaffenden Objektkünstlerin.

 

Der Besuch der Ateliers ist auf Absprache unter 038789-60209 oder per Mail (kontakt@atelier-im-gruenen.de) möglich.

Der Prignitz-Express hält im 6 km entfernten Groß Pankow.

Der Ortsteil Horst ist gut in das regionale Radwegenetz eingebunden.

Die Umgebung ist reich an Wandermöglichkeiten durch Wiesen, Wälder und Flussauen.

Töpferei als Kunsthandwerk – Christa Welte Joern

Kunstgewerbe von Christa Welte-Jörn

Den Lebensweg von Christa Welte-Jörn in das Korsett eines tabellarischen Lebenslaufes zu pressen, wäre nicht der richtige Anfang, Sie und ihr TUN vorzustellen. Aber das große Zauberwort KERAMIK: das sollte es schon immer sein: Während der Lehre zur Scheibentöpferin wurde der sich stetig tiefer beißende Wunsch nach mehr Freiheit und Kreativität lauter und lauter und der Sprung zur objektbildenden Töpferin war nicht weit. …Jahrein, jahraus an der Scheibe zu sitzen, war nicht das, was sie sich in ihrer Jugend erträumte, aber das Rüstzeug, das hatte sie erlernt, der Grundstein nach MEHR war gelegt und dieser Weg nach MEHR führte sie zur Burg Giebichenstein. Hier in Halle an der Saale fand dann all das Raum, nach dem sie sich in ihrer Lehre so sehr gesehnt hatte… doch irgendwie verschlugen sie Kind und Kegel dann weiter – weiter nach Berlin. Als geborene Rheinländerin hatte sich ihr Leben nun wohl doch hier im Osten verankert.

kleine Salzstreuer Töpferware als Keramik für den Alltag
Kunsthandwerk ist Keramik im Alltag als wunderschöne getöpferte Salzstreuer von Christa Welte – Joern

Töpferei  – Kinder – künstlerische Alltagsgegenstände

Während der Familienjahre in Berlin schaffte sie es immer wieder, Platz für sich und ihre Keramik zu schaffen – nur irgendwie anders… KINDER und KERAMIK diese Kombination, fand hier ihren Anfang. In unzähligen Kinderkeramikkursen  konnte sie erfahren, wie der Stoff TON nicht nur sie sondern auch (vielleicht sogar vor allem) Kinder zum TUN animiert.  Dieses faszinierende TUN  mit dem Material Ton – dieses Schlagen und Klopfen, Drehen und Zupfen, Matschen und Greifen ist wie gemacht , Kinder zur Arbeit, zur Kunst – zur künstlerischen Arbeit anzuregen. 

Keramik Butterdose als Unikat Töpferware von Christa Welte Joern
Jede Butterdose aus Ton getöpfert ist ein Unikat

Kunsthandwerker Märkte und Mittelaltermärkte

Viele Jahre auf vielen Märkten in Nord-, Mittel und Ostdeutschland folgten – eine Zeit, in der es nicht nur um die Kunst im Handwerk ging, sondern auch und vor allem um das Überleben mit dem Handwerk in der Kunst. Das Kapitel, das man  ganz kurz mit dem Wort Reisegewerbe beschreiben und abschließen kann, war in ihrem Leben, das wohl prägenste. Man muß für dieses Leben geboren sein, das trifft es wohl am ehesten. Große Leidenschaft ist nötig, in dieser faszinierenden, unruhigen Welt der Händler und Gaukler seinen Mann oder seine Frau zu stehen. Kontinuierlich Keramik zu fertigen um jede Woche Märkte zu bestreiten und von ihnen zu leben, das hat Christa Welte-Jörn gemeistert und ihren Erfahrungs- und Erlebensschatz um so viel reicher gemacht.

Mittelaltermärkte und Kunsthandwerkermärkte mit Töpferware von Christa Welte Joern
Marktstand mit Töpferware von Töpferin Christa Welte Joern

Das Atelier für Töpferei und wunderbare alltagstaugliche Gegenstände

 Reicher auch um einen Mann,  mit dem sie diese Leidenschaft des Mittelalterlichen Märktetreibens viele Jahre geteilt hat und dem sie in die Prignitz gefolgt ist, um sich und ihren Lieben den Traum vom Leben auf dem Lande zu erfüllen. Und auch wenn es längst nicht mehr jeder Markt ist, der sie von ihrem Hof lockt, der Brennofen in ihrer Werkstatt ist selten kalt, die Regale sind gerade wieder mit ihren für sie  typischen Seifenschalen, Butterdosen, Salzstreuern und Hängevasen gefüllt … 

stilechte Ausstellung der kunstgewerblichen Keramiken von Christa Welte Joern aus Telschow im Landkreis Prignitz in Brandenburg
mittelalterliche Präsentation von kunstgewerblicher Töpferware für den Alltag

getöpferte Keramik, die das Leben einfach bunter macht

… schleicht ein Gefühl um die alten Balken und Mauern, ein Gefühl, dass jedem Stückchen Handwerkskunst von Christa Welte-Jörn ein Zauber innewohnt. Entdecken Sie ihn – ganz nebenbei auf einem der vielen regionalen Märkte oder aber ganz bewußt am Tag der offenen Ateliers im Wiesengrund bei

Christa Welte-Jörn, Wiesengrund 1, 16949 Putlitz, OT Telschow.

Herzlich Willkommen am 05. und 06. Mai 2018 zu den offenen Ateliers Brandenburg im Landkreis Prignitz

Ute Jaehn-Niesert und Ludwig Niesert

Keramik und Malerei im Atelier in Bresch bei Berge

Die Künstlerin Ute Jaehn-Niesert und der Künstler Ludwig Niesert bieten in Ihren Ateliers in Bresch im Landkreis Prignitz des Landes Brandenburg gleich zwei gute Gründe die Tage der offenen Ateliers in Brandenburg 2018 zu nutzen.

Nicht weit von der Stadt Putlitz, die direkt von der A24 zu erreichen ist liegt die Gemeinde Bresch in der das Atelier von Ute Jaehn-Niesert und von Ludwig Niesert liegt.

Die Werkstatt der Bildhauerin Ute Niesert fasziniert mit handgefertigten Keramiken die einzigartig im Norden Brandenburgs sind. Die Künstlerin Ute Jaehn-Niesert inspirierte sich bei einem Töpferkurs und arbeitet seit daher autodidaktisch mit Ton weiter.

Die detailreich modellierten Plastiken die von der Bildhauerin Ute Jaehn-Niesert gefertigt werden sind im Kennzeichen der Keramik die „offenen Köpfe“ modelliert. Dahinter steht die Philosophie des Austausches des Individuums mit der Umwelt. Verspielt märchenhaft oder überzeichnet und fast schon beängstigend wirken die Keramiken auf jeden Besucher individuell einzigartig? Die „offenen Köpfe“ lassen viel Platz für eigene Interpretationen und der Raum im Kopf lässt sich so wohl schnell füllen mit den Gedanken des jeweiligen Betrachters.

Skulptur aus Ton modelliert Ute Jaehn-Niesert
Keramik Objekt „offene Köpfe“ von Ute Jaehn-Niesert

Großformatige farbenfrohe Werke von Ludwig Niesert

Die eindrucksvollen großformatigen Arbeiten des Malers Ludwig Niesert welche am Tag der offenen Ateliers in Bresch besichtigt werden können sind ausserordentlich farbenfroh. Der Maler absolvierte 1985 die Grundausbildung in Malerei bei Bernd Beck in Berlin, wo er danach eine Malerei und Zeichenausbildung an der Freien Kunstschule Berlin und der Freien Akademie für Kunst Berlin machte.

Ludwig Niesert mit seinen Kunstwerken
großformatige farbenfrohe Malerei Ludwig Niesert

2005-2013 war der Künstler Mitglied der Künstlergruppe K50 mit Atelier in Klein-Machnow und seit 2016 nehmen die beiden Kunstschaffenden nun am Tag des offenen Ateliers die am 5. und 6. Mai auch 2018 wieder stattfinden mit ihren Räumlichkeiten in Bresch teil. Bei Kaffee und Kuchen freuen sich die beiden Kunstschaffenden zahlreichen Besucher der Prignitz ihre Keramik und Malerei zu zeigen und interessante Gespräche zu führen.